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Research Class: Digitalisierungsprozesse in Organisationen verstehen

  • Autorenbild: Justus Bösch
    Justus Bösch
  • 6. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Juli

Angebot für Forschende und Nachwuchsforschende


kiwit-Logo und vier Schwarzweiß-Porträts; Text: Research Class Digitalisierung, KI und Organisation, Universität Bielefeld.
Research Class mit Prof. Dr. Stefan Kühl, Bernd Eckstein, Dennis Düllmann (Teilprojekt Bielefeld) und Prof. Dr. Marcel Schütz (Teilprojekt Hamburg)

  • Viersemestrige Research Class der KIWIT-Forschungsgruppe

  • Wöchentliche Textdiskussion mit ausgewiesenen Autor:innen

  • Fortlaufende Informationen zu Themen und Texten auf dieser Seite​

Die 3. Research Class beginnt am 12. Oktober 2026. Die neue Anmeldeadresse ist ab sofort: forschungsgruppe.kiwit[at]uni-oldenburg.de. Im Wintersemester wird die Webseite der Research Class in einem neuem Gewand erscheinen – mit Möglichkeit zur Interaktion und Diskussion direkt auf der Seite. Wir wünschen allen treuen (und neuen) Teilnehmenden eine schöne Sommer- und Ferienzeit. 

 

In dieser auf vier Semester angelegten Research Class werden in einem wöchentlichen Rhythmus rund 100 zentrale Texte zum Themenkomplex Organisation und Digitalisierung diskutiert. Die Research Class ist Teil der Bielefeld Graduate School in History and Sociology und eingebunden in die KIWIT-Forschungsgruppe. Aufgrund der Teilnahme von verschiedenen Standorten wird das Seminar online via Zoom durchgeführt. 


Zu jeder Sitzung wird von allen Teilnehmenden ein ausgewählter Text gelesen und gemeinsam diskutiert. Die vorangehende Lektüre ist für eine sinnvolle Teilnahme erforderlich. Man kann flexibel zu all jenen Terminen und Besprechungen erscheinen, die einen interessieren. Das Forschungsseminar richtet sich zunächst an einschlägig forschende Doktorand:innen der Universität Bielefeld sowie der Projektpartner, ist aber auch für interessierte Master-Studierende und fortgeschrittene Bachelor-Studierende, die bereits das Einführungsmodul Organisationssoziologie belegt haben, geöffnet. Weitere externe Forscher:innen anderer Hochschulen sowie themenbezogen Interessierte sind ebenfalls willkommen. Eine Anmeldung – mit kurzen Angaben zu Person und Motivation – ist erforderlich. 

Nächste Sitzung am 12. Oktober 2026.


13.07.2026: Centrone, S. (2024). Leibniz und die künstliche Intelligenz: Lingua characteristica und Calculus ratiocinator. In K. Mainzer (Hrsg.), Philosophisches Handbuch Künstliche Intelligenz (S. 33–59). Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-19606-6_52 


Frau mit lockigem Haar und schwarzem Blazer Stefiania Centrone lehnt in hellem Flur an der Wand, Arme verschränkt, blickt ruhig in die Kamera.
Stefania Centrone, Professorin für Philosophie und Wissenschaftstheorie der TUM. Bild: Uli Benz / TUM

Dieser Artikel untersucht Gottfried Wilhelm Leibniz als Erfinder einiger Konzepte, die der künstlichen Intelligenz zugrunde liegen. Leibniz Ideen einer lingua characteristica und eines calculus ratiocinator werden an ihrem Entstehungsort, der Dissertatio de Arte Combinatoria (1666), untersucht. Zudem wird auf ihr Vorbild, die ars magna von Raymund Lull, hingewiesen und einige wichtige Ausarbeitungen der Leibnizschen Konzepte betrachtet, wie die logische Grammatik von Edmund Husserl, die Algebra der Logik von George Boole und die Begriffsschrift von Gottlob Frege. Darüber hinaus wird eine Interpretation der  Leibnischen Konzepte im Lichte der Gödelschen Sätze versucht und die  wichtigste Praezisierung des Begriffs eines Algorithmus, die Turingmaschine, analysiert. Schließlich werden Leibniz’ Dualsystem und Leibniz’ Rechenmaschine dargestellt.


Seminarregeln


  • Wir beginnen pünktlich um 18:15. (Update: Ab dem Wintersemester 2026/2027 findet die RC voraussichtlich wieder um 16:15 statt.)

  • Die KIWIT-Research Class – geplant für zwei Jahre – findet während des Semesters jeweils montags, 18:15 bis 20:00, online über den gleichen Link statt (erhältlich nach Anmeldung). Die Grundlage bildet immer ein Text, der von allen Teilnehmenden vor dem Termin gelesen worden ist. Ohne die Lektüre des – manchmal schwierigen – Textes sollte keine Teilnahme erfolgen. 

  • Wer das erste Mal anwesend ist, schreibt bitte in die Chat-Funktion ein paar Worte zu sich: Wo bin ich organisatorisch verortet? Was interessiert mich am Thema Digitalisierung (eventuell besonders an Künstlicher Intelligenz)? Mit welchen einschlägigen Projekten bin ich gerade beschäftigt?

  • Es gibt keine systematische Moderation, sondern die Sprecher:innen-Liste entwickelt sich automatisch über die Melde-/Handhebe-Auswahl auf Zoom.

  • Wir empfehlen das Mikrofon ausgeschaltet zu lassen, wenn wir mehr als fünf Personen sind (dies ist regulär der Fall). Sollten wir zu einem Termin sehr viele Teilnehmende haben, planen wir eine Kleingruppenphase von ca. 20 Minuten ein, um den Text vorzudiskutieren. Die Leitfragen bleiben immer gleich: Was überzeugt? Wo bleiben Zweifel? In Kleingruppen empfehlen wir das Mikrofon eingeschaltet zu lassen.

  • Wenn eingeladene Autor:innen der Texte anwesend sind, bitten wir diese, sich im ersten Teil der Diskussion zunächst zurückzuhalten. Danach gibt es die Möglichkeit zur ausführlichen Kommentierung der Diskussion.

Anmeldung

Wenn Sie an einer Teilnahme an der Research Class inter

essiert sind, schreiben Sie bitte (mit ein paar Angaben zur Person) eine E-Mail an Projektassistentin Manuela Eiben: forschungsgruppe.kiwit[at]uni-oldenburg.de.



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