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KInote

Der Würzburger Raumfahrtforscher Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal in seinem Institut. Bild: Robert Emmerich/Universität Würzburg.

Extraterrestrische Forschung mit KI
Gibt es Intelligenz im All?

Aktualisiert: 18.05.2026, 10:59 | Red. KIWIT

Lesezeit: 4 Min.

Sendung: 22.05.2026, 20:15 
Mitwirkende: Hakan Kayal, Phillipp Krüger,

Marcel Schütz

  • Spannende Einblicke in die Erkundung unerklärlicher Himmelsphänomene

  • Wie Wissenschaft mit der Möglichkeit außerirdischer Existenz umgeht

  • Der Einsatz Künstlicher Intelligenz und weiterer Technologien

Unser Wissenschaftspodcast geht in die nächste Runde: Mit einer spannenden Folge zur KI-gestützten Forschung über Raumfahrttechnik und Extraterrestrik. Dazu sprechen wir mit Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal, dem Vorsitzenden des Interdisziplinären Forschungszentrums für Extraterrestrik, an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

UAP (Unidentified Anomalous Phenomena), früher UFO (Unidentified Flying Objects) bezeichnet, umfassen Beobachtungen ungewöhnlicher Erscheinungen, meist am Himmel, deren Ursache nicht eindeutig bestimmbar ist. Der Begriff UFO war über Jahrzehnte kulturell geprägt und teils stigmatisiert. In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung hat sich daher zunehmend die neutralere Bezeichnung UAP etabliert, die eine ergebnisoffene, methodisch fundierte und interdisziplinäre Untersuchung ermöglicht.

Die große Mehrheit der Beobachtungen lässt sich auf bekannte Objekte oder natürliche Phänomene zurückführen – etwa Flugzeuge, Satelliten, Drohnen, atmosphärische Effekte oder Wahrnehmungstäuschungen. Ein kleiner Anteil bleibt jedoch selbst nach sorgfältiger Analyse durch Fachleute und trotz guter Datenlage
ungeklärt. Diese Fälle begründen ein wissenschaftliches Erkenntnisinteresse und verdeutlichen den Bedarf an systematischer, technologisch gestützter und datengetriebener Forschung. Auch die Möglichkeit einer Einwirkung durch außerirdische Intelligenz – wird sie auch als gering wahrscheinlich erachtet – kann dabei nicht prinzipiell ausgeschlossen werden.

In dieser Folge betrachten wir den Einsatz von Methoden Künstlicher Intelligenz in der extraterrestrischen und
Raumfahrt-Technik-Forschung. Dabei werden auch die verschiedenen Kategorisierungen ungewöhnlicher und unbekannter Himmels- und Luftphänomene diskutiert. Faszinierend ist die Frage, wie genau Forschung und Methoden für Erkenntnisbereiche gestaltet werden können (und sollen), die sich ergebnisoffen dem Unerklärlichen widmen.

Mit Prof. Dr. Hakan Kayal sprechen
Phillipp Krüger und Prof. Dr. Marcel Schütz von der Forschungsgruppe KIWIT. 

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Reinhören: Der Wissenschaftspodcast der Forschungsgruppe KIWIT

Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal ist Professor für Raumfahrttechnik an der Universität Würzburg. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Satellitensysteme, autonome Raumfahrzeuge, intelligente Sensorsysteme sowie die wissenschaftliche Untersuchung unidentifizierter Luft- und Raumfahrtphänomene (UAP) und SETI-Forschung. Kayal verbindet ingenieurwissenschaftliche Methoden mit interdisziplinären Ansätzen der Raumfahrtforschung.

Den Podcast begleitet erneut der Wiener Komponist Walter Baco am Klavier.

Der Podcast auf Spotify

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