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KInote #04 - Gibt es Intelligenz im All?

  • Autorenbild: Justus Bösch
    Justus Bösch
  • 22. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Extraterrestrische Forschung mit KI


Mann im Anzug lächelt im Kontrollraum vor Monitoren mit Weltkarten; auf dem Tisch ein Modell unter Acrylhaube.
Der Würzburger Raumfahrtforscher Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal in seinem Institut. Bild: Robert Emmerich/Universität Würzburg

  • Spannende Einblicke in die Erkundung unerklärlicher Himmelsphänomene

  • Wie Wissenschaft mit der Suche nach außerirdischer Existenz umgeht

  • Der Einsatz Künstlicher Intelligenz und weiterer Technologien


Unser Wissenschaftspodcast KInote geht in die nächste Runde: Mit einer spannenden Folge zur KI-gestützten Forschung über Raumfahrttechnik und Extraterrestrik. Dazu sprechen wir mit Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal, dem Vorsitzenden des Interdisziplinären Forschungszentrums für Extraterrestrik, an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.


UAP (Unidentified Anomalous Phenomena), früher UFO (Unidentified Flying Objects) bezeichnet, umfassen Beobachtungen ungewöhnlicher Erscheinungen, meist am Himmel, deren Ursache nicht eindeutig bestimmbar ist. Der Begriff UFO war über Jahrzehnte kulturell geprägt und teils stigmatisiert. In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung hat sich daher zunehmend die neutralere Bezeichnung UAP etabliert, die eine ergebnisoffene, methodisch fundierte und interdisziplinäre Untersuchung ermöglicht.


Die große Mehrheit der Beobachtungen lässt sich auf bekannte Objekte oder natürliche Phänomene zurückführen – etwa Flugzeuge, Satelliten, Drohnen, atmosphärische Effekte oder Wahrnehmungstäuschungen. Ein kleiner Anteil bleibt jedoch selbst nach sorgfältiger Analyse durch Fachleute und trotz guter Datenlage ungeklärt. Diese Fälle begründen ein wissenschaftliches Erkenntnisinteresse und verdeutlichen den Bedarf an systematischer, technologisch gestützter und datengetriebener Forschung. Auch die Möglichkeit einer Einwirkung durch außerirdische Intelligenz – wird sie auch als gering wahrscheinlich erachtet – kann dabei nicht prinzipiell ausgeschlossen werden.


In dieser Folge betrachten wir den Einsatz von Methoden Künstlicher Intelligenz in der extraterrestrischen und Raumfahrt-Technik-Forschung. Dabei werden auch die verschiedenen Kategorisierungen ungewöhnlicher und unbekannter Himmels- und Luftphänomene diskutiert. Faszinierend ist die Frage, wie genau Forschung und Methoden für Erkenntnisbereiche gestaltet werden können (und sollen), die sich ergebnisoffen dem Unerklärlichen widmen.


Mit Prof. Dr. Hakan Kayal sprechen Phillipp Krüger und Prof. Dr. Marcel Schütz von der Forschungsgruppe KIWIT. 



Vier Personen lächeln in einem Kontrollraum vor Bildschirmen mit Satelliten- und Erdansichten.
Besuch von Dr. Silke Launert, Parlamentarische Staatssekretärin der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt. (Bild: Universität Würzburg)

Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal ist Professor für Raumfahrttechnik an der Universität Würzburg. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Satellitensysteme, autonome Raumfahrzeuge, intelligente Sensorsysteme sowie die wissenschaftliche Untersuchung unidentifizierter Luft- und Raumfahrtphänomene (UAP) und SETI-Forschung. Kayal verbindet ingenieurwissenschaftliche Methoden mit interdisziplinären Ansätzen der Raumfahrtforschung.

Für viele weitere Berichte und Beiträge empfehlen wir die ausführliche Webseite des Interdisziplinären Forschungszentrums für Extraterrestrik an der Universität Würzburg – siehe insbesondere den Menüpunkt Öffentlichkeitsarbeit. Den Podcast begleitet erneut der Wiener Komponist Walter Baco am Klavier.

Wissenschaftlicher Leiter für Produktion und Sendung: Prof. Dr. Marcel Schütz

Der Podcast auf Spotify und YouTube.

 

Nächste Folge: 19.06.2026.

Gast: Simon Friederich (Universität Groningen)

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